»Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!« (Johannes 20,29)
Das sagte Jesus, der Auferstandene, zu Thomas - der die Botschaft der Frauen, dass das Grab leer ist, erst glauben konnte, als er Jesus selbst (wieder)gesehen hatte. »Selig« ist leider eine alte lutherdeutsche Übersetzung - in unserem heutigen Verständnis müsste man das griechische Wort eher mit »glücklich« oder »sich freuen« übersetzen. Also, glücklich sind die - oder freuen können sich diejenigen - die das glauben, ohne (Jesus direkt) zu sehen. Sie können der Botschaft glauben, weil es nur das bestätigt, was Jesus selbst gesagt hat. Sie glauben dem Zeugnis von Menschen, die dem Auferstandenen selbst begegnet sind - in ihrem Alltag, in Herausforderungen, in Wort und Tat und auch im Sterben. Das geschieht auch heute, weil Jesus lebt und sich Menschen zeigt in ihrem Alltag, in Herausforderungen, in Wort und Tat und auch im Sterben.
Wir gehören heute zu der glücklichen Generation, die der Botschaft, dass Jesus lebt, glauben können - weil Menschen uns von ihrer Begegnung mit dem Auferstandenen berichten. Und auch wir können solche Menschen werden, denen Jesus begegnet - weil er lebt - damit auch die nächste. Generation eine glückliche wird.
Frohe (und glückliche) Ostern!
Daniel Hoffmann
